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Once upon a time We used to burn candles We had a place to call a home The dream that we lived Was better than divine Every day was like a gift Once upon a time Remember when you swore Your love is never ending And you and I will never die The Remember when you swore We had it all We'd never fall The night is calling my name The twilight's calling my name No reason to lie, no need to pretend I'm grateful to die To live once again I'm fearless to fly And reach for the end And reach for the end

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Ich hab mich an sie gewöhnt,
hab mich mit dieser Kälte um mich versöhnt.
Sie ist immer da,
ob sie wohl jemand sah?
Zumindest gespürt muss sie fast jeder haben,
denn an viel Nähe zu mir konnte sich keiner laben.

Meine Seele hält sich versteckt,
wurde einst so verschreckt.
Hat sich geschworen nie mehr hervor zukommen,
nie mehr einen Blick auf sich preiszugeben,
nie mehr jemanden näher zu lassen als an diese kühle Mauer.
Nie mehr jemandem zu vertrauen,
nie mehr jemandem eine nur flüchtige Berührung zu erlauben,
geschweige denn eine Innige.

So denkt die Seele sie wäre sicher,
so denkt sie wäre alles gut,
doch das sie selbst sich so wird vernichten,
das weiss sie nicht.

Denn wünscht sich die Seele doch genau dies,
eine Berührung,
eine Umarmung,
jemand der versteht,
jemand der den Weg mit ihr geht, den Weg durch die Tränen, durch die Angst,
jemand der ihr hilft, nicht vorher schon aufzugeben,
jemand der auch wieder mit ihr lacht,
jemand dem es nichts ausmacht.
Jemand der sich ihr annimmt,
Jemand der nicht vor dieser Mauer zurück weicht.

Denn was steckt hinter der Mauer? Eine Seele so klar und rein,
und doch erscheint sie einem fast unscheinbar klein,
unberührt, unbefleckt, und doch ist da ein grauer Schatten über sie gefallen,
der sie veranlasste sich in den letzten Winkel ihres Selbst zurück zu ziehen.
Sich zu verkriechen,
und damit ihr eigenes Urteil zu unterzeichnen,
das Urteil – einsam zu sein.
Einsam ohne Ausgang, denn wer niemanden hat ist doch einsam oder nicht?!

Und dies wäre doch ein Ende für dies Gedicht.
Doch soll die Seele ewig dort allein sein? Soll sie nie die Freuden von Vertrauen das nicht nur ausgenutzt wird erleben.
Sehen, das man auch ohne Betonmauer überlebt.
Das dies das Leben ist. Ein Leben...ob nun im Sonnenschein oder im Regen

Gibst denn DU dieser Seele deinen Segen?

  

Antwort darauf:

Du sollst dich nicht an die Kälte gewöhnen,
sollst dich nicht mit ihr versöhnen.
Ja sie ist da,
doch ich bin ein Mensch, der sie sah.
Auch gespürt hab ich sie,
tröstliche Nähe schenke ich dir.

Gib sie wieder Preis, die versteckte,
verschreckte Seele.
Lass sie wieder hervorkommen
Traue dich, zu vertrauen,
eine flüchtige Berührung zu erlauben.
Und vielleicht auch eine Innige.

Ich weiss sie denkt sie wäre sicher,
sie denkt es wäre alles gut,
und auch dass sie selbst sich wird so vernichten,
das weiss sie innerlich.

Die Seele weiss was ihr helfen wird:
eine Berührung,
eine Umarmung.
Ich bin da und verstehe.
Ich bin da, und werde den Weg mit ihr gehen. Den Weg durch die Tränen, durch die Angst.
Ich werde ihr zeigen nicht schon vorher aufzugeben,
mir macht es nichts aus.
Ich bin jemand, der sich ihr annimmt,
ich weiche NICHT fort.

Ja, was steckt hinter der Mauer?
Eine Seele so klar und rein,
doch sie ist nicht unscheinbar klein.
Schatten lassen sich verjagen,
Rückzug verwandelt sich in tastende Schritte vorwärts,
ein Urteil lässt sich rückgängig machen.
Du bist nicht einsam, es gibt Freunde.
Ich reiche dir die Hand.
Und ich bin damit nicht allein.

Nein, es ist kein gutes Ende.
Diese Seele wird nicht alleine sein.
Sie wird die Freuden von Vertrauen erleben.
Sie weiss, auch Mauern sind zerstörbar.
Dies ist das Leben. Ein leben. Im Sonnenschein. Mit wenig Regen.

Dieser Seele gebe ICH meinen Segen.




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